District Five meets Recup


District Five meets Recup

Ab Montag führen wir das Kaffeebecher-Pfandsystem Recup in unseren Cafés ein. Damit wollen wir unseren Beitrag leisten, die Müllflut aus Pappbechern zu brechen

Bis zum Mond: So weit käme man, würde man alle 2,8 Milliarden Pappbecher aufeinanderstapeln, die jährlich in Deutschland auf dem Müll landen. Etwa 320.000 Coffee to go werden hierzulande pro Stunde verbraucht, hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ausgerechnet. Wegen der speziellen Plastikbeschichtung können die Pappkameraden auch kaum recycelt werden und landen daher in der Müllverbrennung.

Damit soll jetzt Schluss sein, wenn es nach dem Münchner Start-up Recup geht, ein junges Unternehmen, das mit einem Kaffeebecher-Pfandsystem der Müllflut den Kampf angesagt hat. Und wir sind ab Montag mit dabei.

Die Becher kosten nur einen Euro Pfand

Das System funktioniert ganz einfach: Wer bei uns in Zukunft einen Coffee to go bestellt, bekommt einen wiederverwendbaren Mehrwegbecher aus dem Kunststoff Polypropylen (PP). Der Becher kostet einen Euro Pfand. Die cappuccino- und mintfarbenen Becher könnt ihr entweder behalten oder in jedem Café, das an Recup teilnimmt, abgeben und euren Euro zurückerhalten.

Mehr als 1.500 Cafés sind schon dabei

Mehr als 1.500 Cafés in ganz Deutschland sind schon dabei und das Pfandsystem wird immer beliebter. Je weiter sich das Angebot verbreitet, desto besser ist der Service für die Kunden und desto überflüssiger werden die umweltschädlichen Pappbecher. Wie für viele andere Cafés, hat auch für uns der Einwegbecher immer ein Dilemma bedeutet: Verkaufen wir keinen Coffee to go, verlieren wir Kunden, die keine Zeit haben, es sich im Café gemütlich zu machen. Andererseits wissen wir natürlich um die schlechte Umweltbilanz der Pappbecher. Laut DUH ist für deren Produktion jährlich eine Energiemenge nötig, „mit der man eine Kleinstadt versorgen könnte“.

Wir hoffen, dass sich dieses Problem nun löst und viele andere Cafés in Deutschland mit gutem Vorbild vorangehen und mit Recup auf eine saubere Lösung setzen. Die Becher sehen nicht nur besser aus als ihre Kollegen aus Pappe, sie sind laut Herstellerangaben auch bis zu 1.000 Mal wiederverwendbar und zu 100 Prozent recyclebar.

 

Weitere Infos: https://recup.de/

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