Alles frisch?


Alles frisch?

Um zu verhindern, dass Kaffee sein Aroma verliert, sollte man bei dessen Lagerung auf einige Dinge achten. In unserem aktuellen Blog-Beitrag geben wir Tipps, wie ihr Bohnen oder Pulver optimal lagert.

Es gibt Gerüche, die jeder liebt: Frisch gewaschene Wäsche, der Duft von ofenfrischen Weihnachts-Plätzchen und: das Aroma von gemahlenem Kaffee. Wer eine neue Packung Kaffeepulver aufreißt, genießt zuallererst den Geruch, der aus der Tüte aufsteigt. Kaffee ist jedoch ein sensibles Produkt, vor allem dann, wenn die Bohnen schon gemahlen wurden. Das Pulver wird zuhause oft in Omas Kaffeedose aufbewahrt – und das nicht selten über Wochen. Dabei sind äußere Einflüsse wie Sauerstoff, Licht und Feuchtigkeit der Tod für die Aromen der Bohnen.

Wir geben Tipps, wie ihr euren Kaffee richtig lagert und seinen Duft auch nach längerer Zeit genießen könnt.

  • Ganze Bohnen kaufen

Ganz wichtig! Wer wirklich Wert auf frische Qualität legt, sollte sich davon verabschieden, die 500-Gramm-Packungen Kaffeepulver aus dem Supermarkt zu kaufen. Denn: Beim Mahlvorgang geht bereits fast die Hälfte der Aromastoffe einer Bohne verloren! Gemahlener Kaffee sollte daher so schnell wie möglich aufgebrüht werden. Wir raten deshalb, nur ganze Bohnen zu kaufen und sie nur in Portionsgrößen zu mahlen.

  • Luftdicht verpacken

Sauerstoff ist einer der größten Feinde des guten Geschmacks. Kommt der Kaffee in Kontakt mit Sauerstoff, reagieren die in der Bohne enthaltenen Öle, Fette und Wachse damit und oxidieren. Der Kaffee schmeckt dann ranzig. Deshalb empfehlen wir, Kaffee in einem luftdichten und am besten geruchsneutralen Behältnis aufzubewahren. Dazu eignet sich zum Beispiel eine Keramikdose mit luftdichtem Verschluss. Omas Blechdose oder Tupperware aus Plastik beeinflussen mit ihrem Fremdgeruch das Aroma des Kaffees.

  • Wärme, Licht und Feuchtigkeit vermeiden

Nicht nur Sauerstoff wirkt sich negativ auf die Qualität aus, sondern auch Wärme, Licht und Feuchtigkeit sind tückisch für Kaffee. Deshalb sollte man die Bohnen am besten in einer dunklen, trockenen Vorratskammer aufbewahren, in der es zwei bis drei grad Kühler ist als im Rest der Wohnung.

  • Keine Hamsterkäufe bei Kaffee

Bei der Frage, wie lange man Kaffeebohnen lagern sollte, schwanken die Experten-Meinungen zwischen sechs und 12 Wochen. Fakt ist: Kaffeebohnen verlieren schon direkt nach der Röstung Aromastoffe. Deshalb sollte man Kaffee auch nicht hamstern und in großen Mengen für lange Zeiträume auf Vorrat kaufen. Besser, man bestellt seine ganzen Bohnen im regelmäßigen Abstand von einem Monat oder sechs Wochen beim Röster seines Vertrauens. Kaffeepulver sollte innerhalb von zwei Wochen verbraucht werden, da sich danach die meisten Aromen bereits verflüchtigt haben.

  • Qualität heißt Transparenz

Qualität beginnt schon bei der Verpackung. Unsere hochwertigen „District Five“-Tüten weisen gleich mehrfach Qualitätsmerkmale auf. Einerseits legen wir höchsten Wert auf Transparenz, weshalb ihr zwei Stempel auf unseren Packungen findet: einmal den Tag der Röstung und das Mindesthaltbarkeitsdatum. Dazu verfügen unsere Verpackungen über ein sogenanntes Aromaventil, das die Qualität der frisch gerösteten Bohnen sichert. Denn noch wenige Tage nach der Röstung entweicht aus den Bohnen CO2. Dieses Gas kann durch das Ventil entweichen – Sauerstoff, das ist ganz wichtig, kann dadurch jedoch nicht in die Tüte gelangen. Zudem können unsere Tüten nach dem ersten Öffnen durch einen integrierten, luftdichten Plastikverschluss wieder versiegelt werden.