Wein gehabt!


Wein gehabt!

Ab sofort führen wir in unserem Innenstadt-Café sorgfältig ausgewählte Weißweinspezialitäten. Was Kaffee und Wein miteinander verbindet

„Terroir“ ist das Modewort schlechthin unter modernen Weinkennern. Das Terroir entscheidet über Wohl und Wehe eines guten Weines. Manche Gourmets können es sogar erschmecken.  Der französische Begriff, der sich nicht bedeutungsgleich ins Deutsche übersetzen lässt, bezeichnet die Standortfaktoren eines Stückes Land, auf dem Agrarwirtschaft betrieben wird. Es beschreibt Klima, Sonneneinstrahlung, Lage und Bodenbeschaffenheit eines Anbaugebiets. Das Terroir prägt den späteren Geschmack der Rebe.

Wein aus dem „Land der tausend Hügel“

Das Terroir des Weinguts Bergkloster im Süden Rheinhessens – dem „Land der tausend Hügel“ – haben schon die Römer zu schätzen gewusst. Sie betrieben vor mehr als tausend Jahren Weinbau in der Region um das heutige Westhofen. Die Gegend zählt zu den wärmsten Regionen Deutschlands und bietet damit ein hervorragendes Terroir für hochwertige Weine. Darauf sind wir aufmerksam geworden, als wir auf der Suche nach edlen Weißweinen für unser Innenstadt-Café waren. Der weiße Burgunder vom Weingut Bergkloster hat uns fasziniert. Ab sofort findet ihr ihn auf unserer Karte.

Ebenso wie der runde Geschmack der Weinspezialität hat uns auch die Leidenschaft der Familie Groebe fasziniert. Seit vier Generationen liegt das Gut in Familienhand und verleiht mit hochwertiger Arbeit jedem Jahrgang einen besonderen Charakter. „Es ist ein unbeschreiblich gutes Gefühl, die eigenen Trauben, in denen fast ein Jahr Arbeit steckt, zu lesen und zu verarbeiten“, sagt Jason Groebe (Foto oben). „Wenn man dann im Keller vor dem Tank steht, in dem der Most gärt, den fertigen Wein auf die Flaschen füllt und eine Flasche in der Hand hält, sind alle Anstrengungen im Weinberg und im Keller vergessen. Das ist ein Gefühl, als würde man ein Stück von sich selbst in die Welt entlassen.“

Röstung und Vinifikation

Ein Gefühl, das wir gut verstehen können. Denn Kaffee und Wein sind sich sehr ähnlich. Auch beim Kaffee kommt es auf ein gutes Terroir an. Regnet es zu wenig, treiben Schädlinge ihr Unwesen oder ist die Sonnenstrahlung zu intensiv, kann die Coffea-Pflanze nicht gut gedeihen. Sie ist sehr sensibel. Mit dem Pflücken der Kaffeekirschen oder der Weintrauben ist es jedoch nicht getan – die Arbeit geht erst los. In der Rösterei werden die Rohbohnen sorgsam veredelt. Beim Rösten entstehen fruchtige Säuren, die dem Spezialitätenkaffee sein charakteristisches Aroma verleihen. Auch beim Wein ist die Weiterverarbeitung, Vinifikation genannt, ein wichtiger Schritt. Sie besteht aus mehreren Phasen und unterscheidet sich je nach Art des Weines.

Bei beiden, bei Kaffee und Wein, entsteht nur durch sorgfältige Auswahl der Produkte, präzise Verarbeitung und professionelle Zubereitung perfekter Genuss. Wie gut das gelingen kann, könnt ihr ab sofort bei uns erleben.

 

Weitere Infos: https://weingut-bergkloster.de/
Bild: Michael Krosny