Tag des Gratis-Kaffees


Tag des Gratis-Kaffees

Wir wollen den „Tag des Kaffees“ nicht der Kaffee-Industrie überlassen! Am 1. Oktober verschenken wir in der Ingolstädter Fußgängerzone deshalb unseren hochwertigen Spezialitätenkaffee. Kommt vorbei und schmeckt den Unterschied.

Es ist ein Wert, den wir in diesem Blog schon häufiger genannt haben. Trotzdem sollte man sich diese Zahl noch einmal auf der Zunge zergehen lassen: 162. So viele Liter Kaffee trinkt ein Durchschnitts-Deutscher im Jahr. Das ist eine ganze Menge – und damit steht Kaffee auf der Liste der beliebtesten Getränke in Deutschland ganz oben, noch vor Mineralwasser (143,4 Liter) und Bier (105,9 Liter).

In eine herkömmliche Badewanne passen – je nach Fassungsvermögen – zwischen 120 und 140 Liter. Also trinkt (statistisch gesehen) jeder von uns mehr als eine Badewanne voll Kaffee im Jahr. Der dicke Gallier Obelix ist als Kind in einen Topf voll Zaubertrank gefallen und hat seitdem Zaubertrank-Verbot. Wir hingegen baden im Kaffee und denken nicht daran aufzuhören. Die Kaffee-Industrie reibt sich vor Freude die Hände, denn: der Trend zeigt weiter nach oben.

2006 hat der Deutsche Kaffeeverband den „Tag des Kaffees“ ausgerufen. Er findet am Samstag, 1. Oktober, mit Aktionen in ganz Deutschland statt. Rund um den Aktionstag gibt es deutschlandweit Vorführungen und Informationen rund um das Thema Kaffee. Auch wir sind dabei, denn: Wir wollen den Großen nicht das Feld überlassen! Für uns ist der Jubeltag der Kaffee-Industrie eine willkommene Gelegenheit, mal wieder einen kritischen Blick auf den Massenkonsum zu werfen.

Qualität des Industrie-Kaffees ist minderwertig

Es ist nämlich immer noch so: Viele große Produzenten bieten minderwertige Qualität an. Wer eine 500-Gramm-Packung Kaffeepulver im Supermarkt kauft und zuhause aufbrüht, weiß gar nicht, wie Kaffee wirklich schmeckt. Die Fabrikanten rösten ihre Bohnen nämlich – um Zeit und damit Kosten zu sparen – unter zu hohen Temperaturen, viele natürliche Aromen in der Bohne gehen durch diese Schockröstung verloren.

Wie wir schon im Frühjahr hier berichtet haben, finden sich zudem pflanzliche Abfallreste in zahlreichen bekannten Kaffeemarken. Hinzu kommt der gnadenlose Preisdruck, den die Industrie auf die Kaffeebauern in den Anbaugebieten ausübt. Und auch die „Fairtrade“-Produkte, die jetzt immer häufiger die Supermarktregale füllen, sind kein Allheilmittel.

Wir zeigen am Samstag in der Ingolstädter Fußgängerzone, wie wirklich guter Kaffee geht

Wir wollen den Tag des Kaffees nicht allein der Kaffeeindustrie überlassen. Am Samstag findet ihr uns deshalb in der Ingolstädter Fußgängerzone (in der Theresienstraße vor dem Modehaus John), wo wir von 13 bis 16 Uhr unseren Spezialitätenkaffee verschenken – und dazu viele Infos rund um Anbau und Herkunft sowie Röstung und Zubereitung.

Im Gegensatz zu den „Großen“ setzen kleine Röstereien wie „District Five“ auf Transparenz und Nachhaltigkeit. Wir wählen unsere Kaffeeplantagen sorgfältig aus und zahlen ihnen ein Vielfaches vom herkömmlichen Weltmarktpreis. Dafür erhalten wir Bohnen, die noch von Hand geerntet, behutsam verarbeitet und bei uns schonend geröstet werden. In der hauseigenen Rösterei ist höchste Qualität unser Anspruch. Das Rösten der Roh-Bohnen ist für uns das Herzstück unserer Arbeit – ein Veredlungsprozess, bei dem es auf jedes Grad Celsius und jede Sekunde ankommt. Bei uns findet keine Fließbandproduktion statt, jedes Kaffeepäckchen wird noch von Hand befüllt. Am Ende steht ein Produkt, auf das wir stolz sein können und das wir mit gutem Gewissen verkaufen – oder wie am Samstag: verschenken.

Wer jemals einen unserer Spezialitätenkaffees getrunken hat, weiß was Kaffee-Qualität bedeutet. Kommt vorbei und schmeckt den Unterschied!