Unser neues Headquarter


Unser neues Headquarter

Rösterei, Lager, Büro, Workshop-Center: Im Manchinger Gewerbegebiet entsteht derzeit die „District Five“-Firmenzentrale. Mit dem Umzug in das ehemalige Supermarktlager haben wir unsere Kapazitäten vervielfacht

Es ist alles noch ein wenig provisorisch hier. Zwei Baustrahler, die nach kurzer Betriebszeit fast glühen, werfen warmes Licht an die neu gestrichenen Wände. In den Ecken stehen Besen und Eimer, ein einzelner Dübel rollt über den Boden, mitten im Raum türmen sich Kaffeepäckchen auf einem improvisierten Holztisch. Die letzten Bauarbeiten im neuen Headquarter von „District Five“ sind seit wenigen Tagen abgeschlossen, die Rösterei hat ihren Betrieb am neuen Standort bereits aufgenommen.

Der Umzug der „District Five“-Rösterei aus einem Familienhaus im fünften Ingolstädter Stadtbezirk (daher der Name) in das Manchinger Gewerbegebiet direkt an der B16 ist für die Firmengründer Michael Menrad und Tobias Stehle der nächste große Schritt in der Firmenplanung. Erst vor einem Monat hat auf dem Audi-Werkgelände das „co:Lab“ eröffnet, bald soll auch in der Innenstadt das neue Café an den Start gehen. Gleichzeitig zu diesen Projekten mussten die Jungunternehmer auch den Umzug der Kaffee-Produktion in eine ehemalige Supermarkt-Lagerhalle in der Schäfflerstraße stemmen. „Wir sind sehr froh, dass alles so reibungslos über die Bühne gegangen ist“, freuen sich Menrad und Stehle mit Blick auf die neue Firmenzentrale.

Ein repräsentatives Quartier mit viel Glas

Mit 250 Quadratmetern Fläche hat sich ihre Kapazität um ein Vielfaches vergrößert. „Wir haben mehr Lagerflächen, größere Büroräume und mehr Platz für unseren Röster“, erklärt Stehle. „Außerdem haben wir einen atmosphärischen Bereich für unsere Kaffee-Workshops geschaffen.“ Teil der Renovierungsarbeiten in den neuen Räumlichkeiten war unter anderem ein Schiebewandsystem aus Glas, das in der Außenwand installiert wurde und das dunkle Lager in einen lichtdurchfluteten Raum verwandelt. Zukünftig sollen dort Workshops stattfinden. Auch an anderen Stellen spielt Glas eine wichtige Rolle. Die Rösterei ist nur durch Glaswände vom Lager und vom Workshop-Center getrennt. Das bedeutet, dass Gäste bei Produktion, Verarbeitung und Verpackung des Spezialitätenkaffees zusehen können. „Wir wollen unsere Produktion nicht verstecken und im Geheimen arbeiten“, sagt Tobi Stehle. „Im Gegenteil: Wir haben hier ein repräsentatives Quartier, in das wir unsere Kunden gerne einladen.“ Im Zuge der Renovierungsmaßnahmen wurden auch die Böden ausgetauscht. Dunkel glänzender Beton verleiht der neuen Rösterei ein edles und hochwertiges Ambiente.

Der Umzug der Röstmaschine war nicht ganz einfach

Der Umzug ging nicht ganz ohne Herausforderungen vonstatten. Herzstück der Firmenzentrale ist und bleibt die Röstmaschine. Das „Probatone 5“-Modell des Herstellers Probat sieht nicht nur aus wie die Zugmaschine einer Dampflok, es ist auch fast so schwer. Die Maschine wiegt nach Herstellerangaben 340 Kilogramm – gefühlt sogar eine halbe Tonne, meint Tobi Stehle im Scherz. Den Röster hat das „District Five“-Team mit vielen Helfern aus dem Freundeskreis transportiert. Knapp vier Stunden hat der Umzug des Geräts aus Ingolstadt an den Manchinger Stadtrand gedauert. Jetzt steht das schwarze Ungetüm jedoch sicher in seinem neuen Zuhause und spuckt zuverlässig hochwertig gerösteten Spezialitätenkaffee der Marke „District Five“ aus.

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