Bamboo Becher District Five

14,00 

8 oz . 250 ml

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In Deutschland werden jährlich rund drei Milliarden Einwegbecher weggeworfen. Die Coffee-to-go-Gesellschaft erzeugt so Tausende Tonnen Müll. Die Lösung heißt Mehrwegbecher. 

Das ist ein kleiner Schluck für einen Menschen, aber ein großer Schluck für die Menschheit. Na gut, der Vergleich mit der Mondlandung ist vielleicht ein bisschen dick aufgetragen, aber es stimmt doch: Ein kleiner Stein kann oft einen Erdrutsch in Bewegung setzen. Wenn ein Mensch seinen Coffe to go nicht mehr aus dem Pappbecher trinkt, sondern einen wiederverwendbaren Mehrwegbecher nutzt, ist noch nicht viel gewonnen. Folgen aber Tausende oder vielleicht Millionen diesem Beispiel, kann man von einem Wandel sprechen.

320.000 Becher pro Stunde

Worum geht es? Laut der Deutschen Umwelthilfe (DUH) werden in Deutschland stündlich 320.000 Coffee-to-go-Becher verbraucht. Jeden Tag. Das macht auf das Jahr hochgerechnet eine Zahl von d r e i  M i l l i a r d e n Einwegbechern, die im Abfalleimer landen (schon im vergangenen Jahr haben wir uns mit dem Thema beschäftigt: http://district-five.de/pappbecher/). Allein die Berliner verschwenden laut einer Studie von TNS Emnid täglich rund 460.000 Pappbecher. Dazu kommen natürlich noch Deckel und Rührstäbchen aus Plastik – insgesamt, so rechnet die DUH vor, kommen dadurch 40.000 Tonnen Müll im Jahr zustande.

Und jetzt die gute Nachricht: Das Problem wird nicht länger ignoriert; Medien, Politik, Wirtschaft und Verbraucher denken um. Die Lösung lautet: Mehrwegbecher. Die Idee ist einfach: Menschen, die ihren Kaffee unterwegs trinken wollen, kaufen sich einmalig ein wiederverwendbares Trinkgefäß aus Recyclingmaterial wie Edelstahl oder Kunststoff und verzichten in Zukunft auf die Einwegbecher aus Pappe. Immer mehr Cafés, Bäckereien und Kantinen füllen die Gefäße gerne auf. Die Gastronomen sparen sich die Verpackungskosten und der Kunde tut etwas für die Umwelt und hat zudem seinen persönlichen Kaffeebecher immer dabei.

Immer mehr Menschen denken nachhaltig

Dass die Idee genau zur richtigen Zeit kommt, belegen aktuelle Ergebnisse aus der Marktforschung. So legen Kaffeetrinker (vor allem jüngere) immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit beim Kaffee-Konsum. Angefangen bei Herkunft und Anbau der Bohnen bis hin zum Verkauf. Laut der aktuellen Aral-Studie „Trends beim Kaffeegenuss 2017“ (http://district-five.de/aral/) wollen 70 Prozent der Coffee-to-go-Trinker auf den umweltfreundlichen Mehrwegbecher umsteigen.

Mit dem Wechsel von Pappe zu Kunststoff kann jeder Deutsche 34 Einwegbecher pro Jahr einsparen. Für den Einzelnen keine große Sache. Aber zusammengerechnet vielleicht doch eine kleine Mondlandung.

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