Ingo: Von Ingolstädtern für Ingolstädter


Ingo: Von Ingolstädtern für Ingolstädter

Ingolstadt ist eine der am schnellsten wachsenden Städte in Deutschland – wirtschaftlich und was die Einwohnerzahlen betrifft. Den jüngsten Neubürger der Stadt stellen wir im neuen Blog-Beitrag vor. Er heißt: „Ingo“.

„Ingo“ ist das neuste Mitglied der „District Five“-Familie. Die dunkle Kaffeeröstung von Ingolstädtern für Ingolstädter soll vor allem in unserer heimischen Gastronomie neue Bekanntschaften schließen. Bislang trefft ihr den kräftigen Typen zum Beispiel im Restaurant „La Pizzeria“ in der Manggasse 8. „Ingo“ ist echt heiß – ein dunkler Typ, schließlich wurde er bei hohen Temperaturen geröstet.

Rösten ist wie Popcorn machen

Das Rösten ist die Königsdisziplin beim Veredeln von Kaffeebohnen. Im Gegensatz zur Kaffeeindustrie, die Geld spart, indem sie Bohnen kurz und heiß röstet, achten kleine Röstereien wie wir darauf, die Bohnen schonend und sorgfältig zu veredeln. Der Röstprozess ist ein sensibler Vorgang, bei dem Temperatur, Dauer und Intensität der Erhitzung wichtige Faktoren sind. Es ist wie bei einem guten Rezept: Stimmt eine Zutat nicht, schmeckt das ganze Essen schlecht.

Bei unserem „Ingo“ haben wir uns an eine dunkle Röstung gewagt, das heißt die Rohbohnen unter vergleichsweise hohen Temperaturen (225 Grad) veredelt. Das hat noch lange nichts mit der Schockröstung der Industrie zu tun, erreicht aber im Ergebnis eine dunklere Sorte als viele unserer übrigen Produkte.

Rösten ist wie Popcorn machen. Wenn eine Kaffeebohne erhitzt wird, verdampft das in der Bohne gespeicherte Wasser. Der dabei entstehende Druck bringt die Bohne zum Platzen. Man spricht vom „First Crack“. Es ist, wie wenn das Maiskorn in der Mikrowelle expoldiert und zum Popcorn-Flöckchen wird. Nach dem „First Crack“ entwickeln sich die Kaffeearomen.

Kein „Second Crack“ – so wird „Ingo“ geröstet

Beim Rösten gibt es auch noch den „Second Crack“, der jedoch schon dazu führt, dass die Zellen der Kaffeebohne allmählich verbrennen – es entstehen unangenehme Röstaromen. Die gängigen dunklen Sorten der Kaffeeindustrie sind tatsächlich verbrannt. Weil dunkel aber nicht gleich verbrannt sein muss, achten wir bei „Ingo“ darauf, den Röstprozess kurz vor dem „Second Crack“ zu beenden. So verhindern wir, dass sich unangenehme Röstaromen entwickeln und haben trotzdem eine feine dunkle Röstung.

„Ingo“ ist eine hochwertige Kaffeemischung: Er besteht zu 60 Prozent aus Brasil-Bohnen und zu 40 Prozent aus Guatemala-Bohnen. Wir rösten ihn bei einer Höchsttemperatur von 225 Grad. Geschmacklich vereint unsere Neuschöpfung Aromen von Erdnuss, Karamell und Zartbitterschokolade in sich. Gerade für Fans von kräftigem Kaffee ist „Ingo“ eine echte Empfehlung.

Lernt ihn doch kennen!

 

Foto: kamasigns, Fotolia.com