Sei kein Kaffee-Hamster


Sei kein Kaffee-Hamster

Wir geben Tipps, wie ihr Kaffee richtig aufbewahrt. Regel Nummer eins: Ganze Bohnen halten sich länger als Kaffeepulver

Am letzten Öffnungstag unseres Cafés in der Donaustraße gingen noch einmal zahlreiche Packungen unseres Spezialitätenkaffees über den Tresen. Viele Stammkunden haben sich noch einmal mit Kaffee eingedeckt, um die Zeit bis zur Öffnung des neuen Cafés zu überbrücken.

Schützen vor: Sauerstoff, Feuchtigkeit, Hitze, Licht

An dieser Stelle geben wir ein paar Tipps, wie sich der Kaffee auf jeden Fall bis dahin hält. Man muss wissen: Kaffee ist ein sensibles Lebensmittel, das bei falscher Lagerung schnell den Geschmack verliert. Wenn man den frischen Geschmack von Kaffee auch nach längerer Zeit noch genießen will, sollte man vermeiden, dass er mit Sauerstoff, Feuchtigkeit, Hitze und Licht in Berührung kommt. Zudem sollte man Kaffee nicht mit anderen Geruchsträgern lagern, weil sonst die Gefahr besteht, dass die nächste Tasse nach Knoblauch schmeckt. Die im Kaffee enthaltenen Öle, Fette und Wachse reagieren, wenn sie mit Sauerstoff in Kontakt treten und oxidieren. Dann verliert der Kaffee sein Aroma und schmeckt im schlimmsten Fall sogar ranzig.

Ganze Bohnen halten sich deutlich länger

Die oberste Regel bei der Aufbewahrung von Kaffee lautet sowieso: Besser ganze Bohnen lagern. Gemahlener Kaffee verliert nämlich schneller sein Aroma – und wer seinen Kaffee vor der Zubereitung frisch mahlt, hat das vollere Geschmackserlebnis. Gemahlener Kaffee sollte innerhalb von zwei bis drei Wochen verbraucht werden. Bohnen halten sich länger, sie sollten nach rund sechs Wochen verzehrt werden.

Kaffee im Kühlschrank? Oder sogar im Eisfach?

Hartnäckig hält sich der Mythos, dass man Kaffee am besten im Kühlschrank aufbewahren sollte. Dort ist es zwar dunkel und kalt, trotzdem ist der Platz neben Wurst und Käse nicht der ideale Lagerplatz für Röstungen. Wie eingangs beschrieben nimmt Kaffee schnell fremde Aromen auf, außerdem herrscht im Kühlschrank eine hohe Feuchtigkeit. Wer Kaffeebohnen wirklich langfristig aufbewahren will, kann sie einfrieren. Dann aber bitte nur in einem luftdichten Behälter und beim Auftauen darauf achten, dass sie nicht zu großer Wärme ausgesetzt sind. Noch einmal einfrieren ist dann aber tabu.

Für die Lagerung eignen sich Küchenschränke, in denen keine anderen (geruchsintensiven) Lebensmittel aufbewahrt werden oder ein Regal in der (trockenen) Speisekammer. Plastikbehälter, Blechdosen oder andere Gefäße, die einen starken Eigengeruch haben, sollten nicht verwendet werden. Besser ist eine lichtundurchlässige Keramikdose mit luftdichtem Verschluss.

Luftdicht verschlossen sind auch unsere Kaffeepäckchen mit Aromaventil. Dadurch können Gase aus der Packung entweichen, ohne dass Luft hineingelangt. Für kürzere Aufbewahrung eignet sich daher auch unsere Verpackung, sie ist wiederverschließbar. Und ein Stempel in der unteren Hälfte der Packung zeigt euch, wann der Kaffee geröstet wurde.

Wer doch einmal einen Kaffeenotstand haben sollte, der findet unsere Produkte auch bei unseren zahlreichen Partnern: http://district-five.de/kunden/.